Der Entscheid zugunsten von Asphalt auf dem Aareweg zwischen dem Gaswerkareal und Schönau ist gefallen.
Der neue, rund 350 Meter lange Abschnitt des Aarewegs zwischen dem Gaswerkareal und Schönau wird mit einem durchgehenden Asphaltbelag ausgeführt. Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie fachliche Abwägungen. In einer Onlinebefragung im Sommer 2025 sprach sich eine knappe Mehrheit der Wegnutzer*innen für einen Asphaltbelag aus. Ein Mergelbelag hätte in einem naturnahen Uferbereich aus ökologischer Sicht zwar unbestreitbar Vorteile. Aber nach einer sorgfältigen Interessenabwägung zwischen Umweltanliegen, Zugänglichkeit und Nutzungsansprüchen fiel der Entscheid auf einen Asphaltbelag. Ausschlaggebend war der allgemeine Nutzungskomfort: Der Aareweg erfüllt eine bedeutende Erschliessungsfunktion für eine breite Öffentlichkeit; besonders in den Sommermonaten zählt er zu den meistfrequentierten Uferwegen der Schweiz. Auch die städtische Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (FGMB) und die Organisation Procap unterstützen den Entscheid mit Blick auf die Hindernisfreiheit. Mit dem Entscheid für Asphalt hält Tiefbau Stadt Bern in Abstimmung mit dem Kanton am bewilligten Projekt fest.